Parameter Animation

Sie haben gesehen, wie man viele Dinge in Resolume mit dem Bewegen von Parameter-Slidern steuern kann, angefangen bei der Lautstärke einer Komposition bis hin zu einer individuellen Effekteinstellung.

Die hierfür nötigen Bewegungen muss man nicht immer manuell ausführen, sondern man kann die Parameter auch so einstellen, dass sie sich selbständig animieren. 

Um auf diese Optionen zuzugreifen, klicken Sie auf das kleine graue Dreieck neben dem Parameternamen. Es erscheint ein Menü.

Je nachdem, ob der betreffende Parameter für einen Clip, eine Ebene, eine Gruppe oder die Komposition zuständig ist, werden im Menü etwas unterschiedliche Optionen verfügbar sein. Sie funktionieren jedoch immer auf fast die gleiche Weise.

Dashboard und Envelope erhalten auf eigenen Seiten eine Sonderbehandlung.


Zeitleiste

Die Option Zeitleiste bietet ein Interface, das mit dem Zeitleisten-Modus von Clip > Transport vergleichbar ist. Man kann die Parameter als Loop, Ping-Pong, zufällig oder einmalig abspielen und die Geschwindigkeit einstellen, mit der der Parameter animiert wird. Sie können wie bei einem Clip auch In- und Out-Punkte setzen.

Tipp! Nachdem Sie In- und Out-Punkte gesetzt haben, halten Sie beim Ziehen des Bereichs die Shift-Taste gedrückt. So können Sie den Bereich bei gleichbleibender Länge umherschieben.

BPM Sync

BPM Sync funktioniert wie der BPM Sync Transport-Modus bei den Clips.

Sie bestimmen die Anzahl von Beats, über die der Parameter animiert werden soll, die Loop- oder Ping-Pong-Wiedergabe sowie die In- und Out-Punkte. Der Parameter wird dann im Takt mit den globalen BPM animiert.

Clip Position

Diese Option ist nur bei Clips verfügbar.

Damit kann man einen Parameter zum Abspielkopf des Clips synchronisieren. Der Parameter läuft genau im Takt zum Clip. Alle Optionen wie Scrub, Skip, Beatloop oder Geschwindigkeits- und Richtungsänderungen sind anwendbar. Der Parameter folgt allen.

Audio Analyse

Mittels Audio-Analyse können Sie Parameter direkt mit der Musik steuern und Ihr visuelles Material tanzen lassen.

Experimentierfreudige könnten mit der Musik sogar Audioparameter steuern. Wer weiß schon, was passiert?

Um die Audio-Analyse zu aktivieren, wählen Sie im Dropdown-Menü eines Parameters eine der FFT Optionen:

External FFT 

Das in den Audio-Voreinstellungen gewählte Audiogerät wird zur Steuerung des Parameters verwendet. Mit dieser Option kann man beispielsweise die Signale eines DJs, einer Band oder eines externen Mikrofons einspeisen. 

Um die External-Option verwenden zu können, muss man eine Quelle im Audio Tab der Voreinstellungen wählen. Wählen Sie zuerst das Audio-Eingabegerät (Audio Input Device) und dann einen Kanal aus der Liste der verfügbaren Kanäle.

Composition FFT

Der Haupt-Audioausgang der Komposition wird zur Steuerung des Parameters verwendet.

Clip/Layer/Group FFT 

Der Audioausgang des Clips bzw. der Ebene oder Gruppe wird zur Steuerung des Parameters verwendet.

Das Parameter-Display zeigt jetzt die Audio-Analyse-Optionen an. Klicken Sie zuerst auf den kleinen grauen Pfeil, um alle Optionen anzuzeigen.

Mit den Buttons L, M und H können Sie dann die Frequenzen Low (Bässe), Middle (Mitten) oder High (Höhen) zum Steuern des Parameters wählen. Sie können die verwendeten Frequenzen sogar noch genauer selektieren, indem Sie die In- und Out-Punkte unter dem Audiospektrum-Display einstellen.

Mit dem Gain-Regler kann man das Signal verstärken, bis es ausreichend stark auf den Parameter wirkt. Der Fall-Regler bestimmt, wie schnell der Wert von seinem Maximum wieder abfällt.

Tipp! Im Audio-Tab der Voreinstellungen und auf dem Haupt-Interface gibt es auch einen Master Gain-Regler. Schalten Sie ihn via Ansicht > Show Audio Gain ein, damit er auf der zentralen Tool-Leiste sichtbar wird.

Mit den linken Buttons können wir den Parameter direkt von unten nach oben (>) oder von oben nach unten (<) fahren oder die Geschwindigkeit, mit der sich der Parameter in eine Richtung (- und +) bewegt, vom Audiosignal steuern lassen.

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